Projekt BO:StarQ

Startchancen im Quartier

 

Das Projekt „BO:StarQ – Bochum: Startchancen im Quartier“ wird im Rahmen des Programms „Akti(F) Plus - Aktiv für Familien und ihre Kinder“ durch das Bundesministerium für Arbeit und Soziales und die Europäische Union über den Europäischen Sozialfonds (ESF Plus) gefördert. Projektträger ist das Amt für Soziales der Stadt Bochum. Teilvorhabenpartner sind bobeq gGmbH, ViA Ruhr e.V., QBS Gewerkstatt gGmbH, IFAK e.V. sowie die Bochumer Beschäftigungsförderungsgesellschaft (BBG). Vertraglich eingebundene Kooperationspartner sind zudem die Agentur für Arbeit und das Jobcenter Bochum.


Quelle: Stadt Bochum

Seit Anfang 2026 bietet das Projekt in Bochum ganzheitliche Familienberatung in allen Lebenslagen an. Die Anliegen sind dabei vielfältig: Eltern und Alleinerziehende werden unterstützt, potenzielle Ansprüche auf Hilfeleistungen zusammen geprüft und individuelle Probleme gemeinsam gelöst. Dafür arbeitet BO:StarQ eng mit sozialen Angeboten, Beratungsstellen und Arbeitgebern vor Ort zusammen.

Die Bochumer Beschäftigungsförderungsgesellschaft spezialisiert sich im Rahmen des Projekts auf die Förderung und Verbesserung struktureller und rechtskreisübergreifender Zusammenarbeit. Sie flankiert die Familienberatung und verstärkt ihre Effekte durch die Vernetzung relevanter Akteure, um den Anforderungen von Familien auf kommunaler Ebene nachhaltig besser gerecht werden zu können. Die Bochumer Beschäftigungsförderungsgesellschaft blickt auf erfolgreiche Jahre als Schnittstelle zwischen sozialen Trägern und Kommune zurück und ist damit prädestiniert im Rahmen von BO:StarQ zu vermitteln und zu verbinden.

Dafür kooperiert sie mit verschiedenen Akteuren folgender Rechtskreise:

  • SGB II (Bürgergeld, Eingliederung, Coaching)
  • SGB III (Arbeitsförderung)
  • SGB VIII (Kinder- und Jugendhilfe)
  • SGB XII (Sozialhilfe)
  • SGB V (Gesundheitswesen)
  • SGB IX (Rehabilitation und Teilhabe)
  • sowie freien Trägern, Schulen, Kitas und Beratungsstellen. 

Die Kommunikation zwischen kommunalen Einrichtung und sozialen Trägern, die nahe mit den Familien zusammenarbeiten, soll so optimiert werden, dass Probleme und ganzheitliche Angebote barrierefrei realisiert werden können. So können Doppelstrukturen vermieden werden und gleichzeitig über gelungene präventive Maßnahmen zukünftige Einsparungen erzielt werden – und zwar weit über die Projektlaufzeit hinaus.

Weitere Informationen zu BO:StarQ finden Sie hier auf der offiziellen Webseite der Stadt Bochum.

Teilvorhabenpartner von BO:StarQ: